Frankreich: Hacker manipulieren Kühlung von Blutkonserven
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Die Hackerangriffe auf Kühlanlagen in Europa haben auch den französischen Blutspendedienst getroffen. Nach dessen Angaben waren drei Anlagen eines Dienstleisters betroffen. Die Angreifer veränderten Temperatureinstellungen, doch Beschäftigte griffen rechtzeitig ein. Laut Blutspendedienst gingen keine Blutprodukte verloren; gesundheitliche Folgen wurden nicht festgestellt. Das Gesundheitsministerium erklärte die Lage für unter Kontrolle.
Bis dahin waren vor allem Angriffe auf Supermärkte bekannt. In mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Belgien und Schweden, wurden Kühl- und Gefrieranlagen manipuliert. Weil die Temperaturen verändert wurden, verdarben große Mengen Lebensmittel. In Bayern traf es auch die Kühlhäuser einer Metzgerei; die Polizei meldete einen Schaden im fünfstelligen Bereich.
Wer hinter der Serie steckt, ist weiterhin ungeklärt. Sicherheitsfirmen prüfen unterschiedliche mögliche Tätergruppen und auch, ob mehrere Gruppen unabhängig voneinander gehandelt haben. Die betroffene Technik lässt sich über das Internet steuern. Behörden mehrerer Länder ermitteln und warnen Supermärkte vor weiteren Angriffen.


