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Bayerns Vize-Regierungschef Aiwanger verstorben

Archivbild: Hubert Aiwanger im Fernsehstudio bei „Maischberger“ 2023.
Archivbild: Hubert Aiwanger im Fernsehstudio bei „Maischberger“ 2023.
Superbass / Wikimedia Commons - CC BY-SA 4.0 - Originalbild - Ausschnitt

Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger ist tot. Der 55-jährige Freie-Wähler-Politiker wurde am Mittwochabend in einem Berliner Hotelzimmer tot aufgefunden. Er war zur Eröffnung des Hauptstadtbüros seiner Partei nach Berlin gereist, hatte sich für die Veranstaltung aber aus gesundheitlichen Gründen vertreten lassen.

Die Todesursache ist bisher ungeklärt. Staatsanwaltschaft und Mordkommission in Berlin haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei sollen Ursache und Ablauf des Todes geklärt und ein mögliches Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Nähere Angaben zur Situation beim Auffinden machte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.

Im Wirtschaftsministerium übernimmt Staatssekretär Tobias Gotthardt die Vertretung. Wie die Freien Wähler ihre Funktionen in Partei und Regierung nachbesetzen, ist offen. Aiwanger war seit 2018 Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef in der Koalition mit der CSU. Bereits 2008 war er mit den Freien Wählern in den bayerischen Landtag eingezogen.

Bild der schmalen Kachel: Archivbild: Hubert Aiwanger bei „Hart aber fair“ 2019. © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons) - CC BY-SA 4.0 - Originalbild - Ausschnitt